Ausgabe Nr. 64 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

     

    

Fotografie: All Over Winner,  Markus Varesvuo, Beuteflug  
    

  

Fotoausstellung Glanzlichter

   

 

Die „Glanzlichter der Naturfotografie 2019“ sind entschieden. 21.654 Bildeinsendungen wurden zu diesem Naturfoto-Wettbewerb aus 38 Ländern eingereicht, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Barbara Hendricks und unter dem Patronat des DVF steht. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

Diese Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann waren standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand dieses Jahr aus Viola Brandt, Naturfotografin, Andreas Klotz, Naturfotograf und Verleger, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

„Glanzlichter-Naturfotograf 2016“ ist Thomas Kolenbrander aus Deutschland mit "Dramaturgie des Himmels". Das Siegerbild zeigt einen dramatischen Wolkenhimmel über einer Hochebene auf Island. Hier hat die Natur eine eindrucksvolle Vorgabe gemacht, die der Fotograf mit seiner Kamera optimal einfangen konnte. Es ist die Rückkehr zum Minimalen, um das Maximale auszudrücken – Fotografie pur. Durch die Reduktion auf das Wesentliche gewinnt ein Schwarz-Weiß-Bild seine Ausdruckskraft. Der Fotograf muss schon bei der Aufnahme entsprechend komponieren und die farbige Sichtweise in Schwarz und Weiß sehen.

Die „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotografin 2016“ ist die 16jährige Eva Haußner aus Deutschland mit ihrem Bild „Aus dem Nichts“. Sie fotografierte die faszinierenden, intensiv grünen Facettenaugen einer Libelle. Diese sollten der Mittelpunkt ihrer Aufnahme werden. So scheint die Libelle wegen der geringen Tiefenschärfe aus dem Nichts zu kommen. Es wirkt, als würde ein Wesen aus einer anderen Welt auftauchen.

Danach wandern die Glanzlichter 2016 zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt.
    
Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie. Die Wanderausstellung wird an folgenden Orten gezeigt:
 
 

Naturkundemuseum Paderborn

 

Niedersachsen

 

24. Januar - 25. April 2021

 

Museum der Natur Gotha

 

Thüringen

 

16. Januar - 28. März 2021

 

Nationalparkzentrum Thiemsburg

 

Bad Salzungen / Thüringen

 

3. Juli - 30. September 2020

 

Museum für Naturkunde

 

Chemnitz / Sachsen

 

25. November 2020 - 10. Januar 2021

 

Evangelische Lukas-Stiftung

 

Altenburg / Thüringen

 

6. Juni - 27. September 2020

 

Urwelt-Museum Bayreuth

 

Franken / Bayern

 

14. Juni - 27. September 2020

    

    

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Fotokurs zu den
geheimnisvollen Orten
Weimars


Geheimnisse faszinieren die Menschheit. Dieser Fotokurs hat die geschichtsträchtigen und rätselhaften Orte des Landes der Romantiker und Literaten zum Thema. Mit klassischen und digitalen Gestaltungstechniken werden in diesem Fotokurs die Motive von fantasiereich, theatralisch bis mystisch gestaltet und inszeniert, um mit dieser Fotografie die Betrachter in eine Welt der Träume und Inspiration zu entführen.

 

Information: Fotokurs Mythos Weimar, Thüringen

Anmeldung unter: Servicebüro

Termin: 9. August 2020

  

   

  

       

          

   

   

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro von 10 bis 18 Uhr.

Aus dem FOTOKURS SPEZIAL - FOTOMOTIV WEIMAR

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Fotoausstellung

Karl Lagerfeld

FOTOGRAFIE
Die Retrospektive

 

 

 

Kunstmuseum Moritzburg

in Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

von 8. März  bis  6.Januar 2021

Karl Lagerfeld: A Portrait of Dorian Gray, 2004, Foto © Karl Lagerfeld

         

  

Eine solche Ausstellung hat es in Mitteldeutschland noch nicht gegeben! Lagerfeld-Ausstellungen fanden bisher nur selten in Deutschland statt, u. a. 2014 in Essen, Hamburg und München, vor allem aber international. Die Sonderausstellung Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) entsteht in Zusammenarbeit mit Eric Pfrunder und Gerhard Steidl als ihre Kuratoren. Sie vereint etwa 300 Fotografien, die eigens für die Präsentation im Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalts ausgewählt und produziert werden – darunter Werke, die erstmals überhaupt öffentlich präsentiert werden.
Lagerfelds Modenschauen lebten stets von ihrer Aufsehen erregenden Inszenierung. So erstreckt sich auch die Fotografie-Retrospektive in Halle (Saale) in einer einzigartigen Inszenierung über alle Flächen des Sonderausstellungsbereichs des Museums im zweiten Obergeschoss des West- und Nordflügels der Moritzburg und bezieht zusätzlich die Sammlungspräsentation Wege der Moderne im ersten Obergeschoss ein. Darüber hinaus wird auch der Innenhof der Moritzburg bespielt.
Teil der Schau sind auch zwei besondere Werke: ein 18 Meter langer Paravent zu Homers Odyssee sowie Lagerfelds bibliophiles Fotobuch zur Geschichte von Daphnis und Chloë, der Erzählung des antiken Dichters Longus, mit einem Exemplar des Buches, den dazugehörigen Fotografien sowie einer Soundinstallation. Ein besonderes Highlight der Ausstellung in Halle (Saale) ist die
Präsentation von Daguerrotypien und Platinotypien als Masterprints Karl Lagerfelds.
Der zentrale Ausstellungsraum in der sogenannten Westbox des Museums verwandelt sich für die Zeit der Ausstellung in einen Parcours seiner schönsten Modefotos, im Innenhof der Moritzburg begegnet man Karl Lagerfeld in einer einzigartigen, lebensgroßen Inszenierung seiner Selbstporträts.
     

© Kunstmuseum Moritzburg, Friedemann-Bach-Platz 5 in 06108 Halle (Saale)

    

      

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Der Fotokurs in die romantische Weimarer Parklandschaft

 

Der Fotoworkshop zum Mythos Weimar. Visualisiert wird die kulturelle Tradition der Gärten und Architektur der Kulturhauptstadt. Das gemeinsame Training in den Bereichen Bildgestaltung und Kameratechnik verwirklicht interessante und schöne Fotografien der Parklandschaft für jeden.

 

Termin: 8. August 2020 2020 in Weimar / Thüringen

Info: Fotokurs Landschaftsfotografie

Anmeldung: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro von 10 bis 18 Uhr.

Aus dem SPEZIAL - FOTOMOTIV WEIMAR

 

        
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Fotoausstellung SIBYLLE. Frauen und Mode in der DDR

Museum für Angewandte Kunst in  Gera / Thüringen vom 17. Juni bis 4. Oktober 2020
    

      

Mit der Ausstellung „SIBYLLE. Frauen und Mode in der DDR“ im Museum für Angewandte Kunst Gera wird die außergewöhnliche Ausdruckskraft der Fotograf*innen der DDR gewürdigt und gleichzeitig einer bedeutenden Mode-Zeitschrift gedacht.
In Kooperation mit der Kunsthalle Rostock zeigt das Museum für Angewandte Kunst Gera vom 7. April bis 21. Juni 2020 die Sonderausstellung „SIBYLLE. Frauen und Mode in der DDR“. SIBYLLE war nicht nur eine begehrte Frauenzeitschrift, sondern wird auch als „Vogue des Ostens“ bezeichnet. Aufgrund ihrer hervorragenden Fotografien wirkte sie stilbildend für eine ganze Generation. Bis heute nimmt sie unter den Illustrierten einen besonderen Stellenwert ein und besitzt Kultstatus.
Neben ihren Beiträgen zu Kunst, Kultur und Reisen, setzen v.a. die Modefotografien neue Maßstäbe. Für SIBYLLE arbeiteten namhafte Fotograf*innen wie z.B. Ute und Werner Mahler, Sibylle Bergemann, Ulrich Wüst oder Sven Marquardt. Sie prägten mit ihren Aufnahmen das Erscheinungsbild der „SIBYLLE“ und inszenierten die Frauen in Kleidern aus Modebetrieben der DDR inmitten sozialistischer Architektur oder vor urbanen Landschaften.
40 Seiten Mode, 40 Seiten Kultur: Von 1956 bis 1995 erschien die Zeitschrift „SIBYLLE“ alle zwei Monate im Verlag für die Frau in Leipzig. Mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren trug sie maßgeblich zum damaligen Frauenbild und zur Reflexion der gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR bei.
Die von der Kunsthalle Rostock konzipierte Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf die Fotografie. Zahlreiche Originalaufnahmen der „SYBILLE“-Fotograf*innen zeigen wie kosmopolitisch und ästhetisch einzigartig die Zeitschrift war. Die Fotografien schreiben nicht nur ein Stück Fotogeschichte, sondern dokumentieren bzw. interpretieren das Leben in der DDR. Somit ist die Zeitschrift „SYBILLE“ ein Spiegelbild hoher Ansprüche an Ästhetik, Kultur, Mode und der gesellschaftlichen Entwicklungen in Ostdeutschland. Erweitert wird die Ausstellung durch Modezeichnungen, durch die Journale selbst und Bekleidung aus der Zeit.
Zu den ambitionierten Fotograf*innen, die das Bild der „SYBILLE“ prägten, gehören: Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Ute Mahler, Werner Mahler, Sven Marquardt, Elisabeth Meinke Roger Melis, Hans Praefke, Günter Rössler, Rudolf Schäfer, Wolfgang Wandelt, Michael Weidt, Ulrich Wüst
  
© Museum für Angewandte Kunst in Gera, Greizer Str. 37-39, 07545 Gera
      

 

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Fotokurs Großformatfotografie

mit analoger Schwarzweißfotografie

 

Die Großformatfotografie ist die Königsklasse der Analogfotografie.  Extreme Schärfe, hohe Vergrößerbarkeit und ausgezeichnete Brillanz zeichnen diese eleganten Bilder aus. Das Fotografieren  mit der Technik der Balgenkameras  und das Entwickeln  im Fotolabor - alles ohne Computer - bereitet durch seine Handwerklichkeit dem Fotografen viele Freude. Schönen ruhigen Bildern in der Art des Stilllebens entstehen durch die angenehme Langsamkeit der Technik.

 

mehr Information: Fotokurs Großformatfotografie

mit analoger Schwarzweißfotografie

Termine:10.- 11. Oktober 2020

Anmeldung unter: Servicebüro

    

      fotokurs grossformatfotografie analoge schwarzweissfotografie fotolabor fotoworkshop thueringen

    

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 399 Euro

für zwei Tage von 10 bis 18 Uhr.

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Albert Hennig, Schwieriger Umzug im Seeburgviertel Leipzig, 1932 / Stiftung Bauhaus Dessau / © (Albert Hennig) – Friedeburg Liebig

         

  

Fotoausstellung Lebensraum Stadt.

Kritische Fotografie und Kunst  von Bauhausstudierenden von 1920 – 1933

     

Stiftung Bauhaus  in  Dessau / Sachsen - Anhalt vom 18. Juni bis 22. November 2020

     

 

Die Stadt war am Bauhaus nicht nur Gegenstand von Planungs- und Gestaltungsprojekten. In den freien künstlerischen und ab Mitte der 1920er Jahre auch zunehmend fotografischen Arbeiten setzten sich die Studierenden vor allem mit der Großstadt auch kritisch auseinander. Sie interessierte als Wohn, Lebensund Arbeitsraum intakter sozialer Verhältnisse, darüber hinaus als Raum der am sozialen Rand lebenden Menschen – und als Ort politischer Auseinandersetzungen.
Die Studierenden, deren Arbeiten in dem Zwischenspiel gezeigt werden, kamen aus unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Milieus ans Bauhaus. Gemeinsam ist ihnen ihr Interesse für soziale Situationen und ihr kritischer Blick auf die moderne Stadt. Im Mittelpunkt stehen die Fotografien, die Albert Hennig im Jahr 1930 in Leipziger Arbeiterquartieren anfertigte. Zudem sind Arbeiten unter anderem von Irena Blühova, Reinhold Rossig, Carl Marx, Hinnerk Scheper und weiterer Bauhäusler*innen zu sehen.
   
© Stiftung Bauhaus Dessau in der Gropiusallee 38 in 06846 Dessau-Roßlau
       

     

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Fotokurs Kamerabedienung
in der

Klassikerstadt Weimar


Leicht verständlich und gut nachvollziehbar wird der Umgang mit digitaler Kameratechnik und deren Bedienung an den schönsten Fotomotiven der Stadt der Künstler und Kreativen erläutert und gemeinsam trainiert
 

Termin: 7. August  2020  in Weimar / Thüringen

Info: Fotokurs Kamerebedienung

Anmeldung: Servicebüro

 

 

        

   

 

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro von 10 bis 18 Uhr.

Aus dem SPEZIAL - FOTOMOTIV WEIMAR

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Fotoausstellung

Variationen in ROT

von

Norbert Döler

 

 

Waldgaststätte Polsterberger Hubhaus

bei Clausthal-Zellerfeld / Harz bis

31. August 2020

 

Fotografie: Norbert Döler, Teller klein Grün

 

Aus einem Projekt ROT, mit einer Vielzahl von Aufnahmen, ist diese Ausstellung entstanden. Es ist eine Auswahl von 15 Fotos aus verschiedenen Themenbereichen wie, Licht, Strukturen, Personen, Pflanzen. Stilistisch kann man sie als gegenständlich, minimalistisch oder sogar abstrakt sehen. Das Rot als Farbe variiert wenig, die Art wie es auf den Fotos erscheint, macht die Variationen aus, dominierend oder nur als Farbe eines Objekts.

Norbert Döler ist im Harz geboren und aufgewachsen. Dann folgte das erfolgreiche Studium der Elektrotechnik an der TU Braunschweig mit späterer Tätigkeit im Bereich Luft- und Raumfahrt mit mehrjährige berufliche Aufenthalten in Frankreich. Norbert Döler bekam schon  früh Kontakt zur Fotografie durch einen befreundeten Fotografenmeister der Familie. Intensive Auseinandersetzung mit dem analogen Kleinbildfotografie bis 1984, danach Arbeit mit  der Mittelformattechnik mit eigener Dunkelkammer. Ab dem Jahr 2000 Fotografie mit der Digitalkamera. Zahlreiche Ausstellung, Ausstellungsbeteiligungen und Kuratierung in Gifhorn und Clausthal.

     

Ort der Ausstellung: Waldgaststätte "Polsterberger Hubhaus", Polsterberg 1 bei 38678 Clausthal-Zellerfeld

   

 

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Sommerliche Fototour

Der Harz

am

Polsterberger Hubhaus

Fotografie: Dieter Horn Ende Juli 2020

Jägersbleeker Teich in der abendlichen Goldenen Stunde

   

  

Fahrt mit dem PKW bis zur Einfahrt des Waldweges mit der Adresse Polsterberg 1 bei 38678 Clausthal-Zellerfeld.  Einparken auf den kleinen Parkplätzen am Beginn des Waldweges zum Polsterberger Hubhaus. Nach dem kurzen Spaziergang  zum Polsterberger Hubhaus empfehlen wir die Einkehr in die wunderbare Waldgaststätte. Die regionalen Speisen werden frisch im Waldgasthaus zubereitet und sind sehr zu empfehlen. 

Hier empfehlen wir den Genuß der hervorragenden Fotoausstellung in der idyllischen Waldgasthaus(siehe Oben). Sehr erholsam ist ein Spaziergang  zum Jägersbleeker Teich in der abendlichen goldenen Stunde um dort die typisch Harzer Seenlandschaft genießen und fotografieren zu können.  Der Jägersbleeker Teich ist Stempelstelle der Harzerwandernadel und Teil des Oberharzer Wasserregal, welches mit Goslar unter UNESCO Weltkulturerbeschutz steht.

Der Rückweg zu PKW geht dann wieder über das Polsterberger Hubhaus. Fotografen die dann  weiter fotografieren möchten, empfehlen wir die schöne historischen Architektur auf dem Markt in der Kaiserstadt Goslar zur Blauen Stunde.  (Parkplatz: Domplatz) Nächtliche Fototouren mit Schwarzweisfotografie sind in der oberen Peterstraße, am Siemenshaus und in der Bergstraße sinnvoll.  © Autor: Dieter Horn

      

 

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fotokurse harz
     

 

Fotoausstellung Sonne, Mond und … Denkmal

       

Fotografie von Wolfram Schmidt auf Burg Falkenstein vom 16. August bis 1. November 2020

  

 

Die Beobachtung des Auf- und Untergangs von Sonne und Mond übt auf viele Menschen einen besonderen Reiz aus. Zu verschiedenen Jahreszeiten sowie durch Nebel oder Bewölkung entstehen ganz unterschiedliche Lichtstimmungen. Kaum einer dieser Momente gleicht dem anderen.

Insbesondere, wenn die Himmelskörper knapp über dem Horizont stehen, wirken sie optisch deutlich größer. Ganz besondere Ansichten entstehen, wenn Mond oder Sonne hinter Natur- oder Baudenkmälern auf- oder untergehen.

Seit einigen Jahren begibt sich Wolfram Schmidt aus Meisdorf auf die Jagd nach solchen Momenten, um sie fotografisch festzuhalten. Nur mit einer intensiven Planung und viel Erfahrung ist es möglich, den exakten Standort, im richtigen Abstand und zum passenden Zeitpunkt zu ermitteln. Wenn dann auch noch das Wetter stimmt, entstehen einzigartige, stimmungsvolle Fotos. Andernfalls heißt es oft, vier Wochen auf den nächsten Vollmond zu warten und einen neuen Standort zu suchen.

Eine Auswahl seiner Fotografien zeigt Wolfram Schmidt ab 16.August 2020 in neu restaurierten, erstmals für die Öffentlichkeit zugänglichen, Ausstellungsräumen auf der Burg Falkenstein. Weitere Bilder von Wolfram Schmidt finden Sie unter auf seiner fc-Webseite.

     
Ort der Ausstellung: Burg Falkenstein, Burg Falkenstein 1, 06543 Falkenstein / Harz in Sachsen-Anhalt
   

     

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Fotokurs
Bilder eines Englischen
Landschaftsparks

 

Eine Fotokurs in der Gartenlandschaft im Wörlitzer Park bei Dessau. Die Landschaftsparks sind "die" Motive für anspruchsvolle Landschaftsfotografie. Die harmonische Gestaltung der Parks mit einer Vielzahl von Bildern in Form von gestalteten Blickachsen, die schon bei der Anlage des Parks geplant waren, erlaubt es, auf einfache Art und Weise ästhetische Landschaftsfotografien selbst zu realisieren.

 

Information:  Fotokurs im Wörlitzer Park

Termin: 1. September 2020

Anmeldung Servicebüro

 

      

  

Der Kurs ist aus der Serie Fotokurs in Sachsen-Anhalt

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 
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Fotoausstellung

Das Auge des Fotografen.

Industriekultur

in der Fotografie seit 1900

 

 

Museum für Druckkunst in

Leipzig / Sachsen vom
8. März bis 6. September 2020

Mahlmannstraße, Fabrik für ätherische Öle Rudolf Lauche, 1920

(c) Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotoatelier Hermann Walter

       

     

Im Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen rückt das Museum für Druckkunst die Fotografie in den Fokus. Die Ausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900‘‘ zeigt vom 8.3. bis 28.6.2020 die Vielfalt von Industriekultur der letzten 120 Jahre.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentieren Fotografen die sich rasch verändernde industrielle Gesellschaft und setzen dabei Mensch, Handwerk und Architektur in Beziehung. Die daraus resultierenden Fotografien sind Bildquellen der Industriekultur --- oft mit künstlerischem Anspruch. Ab 1900 gewann das fotografische Bild in der Industrie rasant an Bedeutung. Die Maschinen und Fabrikanlagen boten neue, unentdeckte Motive, während die Unternehmen selbst Auftraggeber der Bildproduktion wurden.
Das Museum für Druckkunst ist als industriekultureller Ort Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch die Industriefotografie. Die Ausstellung stellt dar, wie die Fotografie zur bildlichen Repräsentantin der Industriekultur wurde: als Leistungsschau, Werbe- und Propagandamittel sowie als Werkzeug der Vermittlung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei bedeutenden Industriezentren: Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. Vorgestellt werden Bildbeispiele aus Branchen wie der Montanindustrie, dem Maschinenbau sowie der Textil und der Druckindustrie.
     
© Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig
      

     

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Fotoworkshop Faszination historischer  Industriekultur in  Thüringen

Die Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen  Fotoworkshops in Thüringen.  Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen.

Termin: 22. bis 23. August 2020,

Mehr Information unter:

Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen

Anmeldung unter: Servicebüro   

 

 

    

  

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 179 Euro für zwei Tage

von 10 bis 18 Uhr.

    

 

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Fotoausstellung

Guy Bourdin

Pariser Avantgarde

der Nachkriegszeit

 

 

Kunstverein Talstrasse  e.V.

in Halle / Saale vom

15. März bis 1. November 2020

Guy Bourdin_French Vogue, May 1970

(c) The Guy Bourdin Estate, 2020 courtesy Art and Commerce

    

 

Mit mehr als 150 Fotografien gibt die Kunsthalle “Talstrasse“ einen faszinierenden Einblick in das einzigartige Werk des Modefotografen Guy Bourdin (1928-1991): von frühen nicht-kommerziellen Schwarz-Weiß-Fotografien bis zu seinen weltweit bekannten Farbfotografien für internationale Modemagazine.
Seit seinem Debüt für die Vogue Paris im Jahr 1955 entwickelte Bourdin einen unverwechselbaren Stil des surrealen Geschichtenerzählens mit der Kamera, der seinerseits zur Inspirationsquelle für zeitgenössische Künstler wurde. Als einer der ersten Fotografen von Mode- und Werbekampagnen hat er die Erzählung über das zu inszenierende Produkt gestellt. Radikal brach er mit allen Konventionen der Modefotografie, indem er einfache Objekte mit vieldeutigen, oft rätselhaften Subtexten kombinierte und die Fantasieräume zwischen Absurdem und Erhabenem erkundete.
Bourdin schuf auf außergewöhnliche Weise provokative Bilder mit einer modernen und zeitlosen Ästhetik. In seinen zahlreichen Kampagnen für internationale Modemagazine und Label, insbesondere für die französische VOGUE, Charles Jourdan, Chanel, Dior oder Ungaro verfolgte er einen rigorosen und avantgardistischen Ansatz. Der Erfolg seiner Arbeit führte dazu, dass er kompromisslos die vollständige künstlerische Kontrolle über sein Schaffen behielt und seine Auftraggeber seinen eigenwilligen Stil akzeptierten.
Immer wieder berührten sich die Arbeitsfelder von Bourdin und Karl Lagerfeld, dem zeitgleich eine Retrospektive im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) gewidmet ist. Die Ausstellung thematisiert so auch eine besondere Beziehung zweier herausragender Künstlerpersönlichkeiten, die von Respekt und kreativer Verbundenheit geprägt war.
Heute werden Bourdins Fotografien in renommierten Museen der Welt ausgestellt u.a. im Londoner Victoria & Albert Museum, im Jeu de Paume in Paris, im National Art Museum China, in Peking, Metropolitan Museum of Photography in Tokyo, im Moskauer Haus der Fotografie und 2013 in den Hamburger Deichtorhallen.
  
© Kunstverein Talstrasse  e.V. • Talstraße 23 • 06120 Halle (Saale)
        

     

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Fotokurs

Flusslandschaft Elbe


Der Fotokurs in den Elbauen in Sachsen-Anhalt fasziniert mit Landschaftsfotografie in einer fast unberührten Fluss zwischen Sandbänken, uralten Auenbäumen, wilden Altarmen, Parkanlagen mit Kunstruinen und mit einer langsam und leise fließen Elbe.

Information: Fotokurs Flusslandschaft Elbe

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 3. September 2020

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro für den Fotokurs

von 10 bis 21 Uhr.

 

         
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Fotoausstellung

1990

Fotografische Positionen

aus einem Jahr,

über ein Jahr

 

 

 

 

 

Brandenburgisches Landesmuseum

für moderne Kunst

Dieselkraftwerk

Cottbus / Brandenburg vom

29.Februar bis 16. August 2020

Gerhard Gäbler: Leipzig, Mai 1990, Fine Art Print © Gerhard Gäbler

       

 

1990 war ein ereignisreiches Jahr: Nach der friedlichen Revolution von 1989 kamen überaus dynamische Prozesse in Gang, so dass zahlreiche politische Neuerungen und gesellschaftliche Veränderungen, die bis in die Gegenwart wirken, das Jahr 1990 prägten. Die Ereignisse überschlugen sich: ...im Januar die Erstürmung der Berliner Stasi-Zentrale, Anfang März die Gründung der Treuhandgesellschaft, im gleichen Monat die ersten freien Wahlen zur Volkskammer, deren Bestehen nicht lange währt, im Sommer die Einführung der D-Mark, der endgültige Abriss der Mauer, der im Juni in Angriff genommen wird, die Deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober, Anfang Dezember die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl

Die fotografischen und filmischen Arbeiten der Ausstellung, die aus dem Jahr 1990 stammen, zeichnen ein Stimmungsbild der Zeit. Der komplizierte Umbruch nicht nur des gesellschaftlichen Systems, sondern auch persönlicher Lebens- und Erfahrungswelten wird begleitet von großen Hoffnungen und Erwartungen, neuen Chancen und viele Freiheiten, aber auch Enttäuschungen und Zukunftsängsten. Aufnahmen von Demonstrationen, Straßenszenen, Porträts, Situationen im städtischen Raum sowie Alltagsschilderungen erzählen von dem tiefgreifenden Wandel in verschiedensten Lebensbereichen. Die Bilder der Ausstellung widerspiegeln klar und deutlich die Ambivalenz der damaligen Situation in Ostdeutschland: Ende und Anfang, Aufbruch und Ernüchterung, Euphorie und Resignation.
   
© Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Dieselkraftwerk, Uferstraße/Am Amtsteich 15 in 03046 Cottbus
    

   

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Fotokurs König der Lüfte

Vogelbeobachtung mit der Digitalkamera in Wörlitz

Mit der Digitalkamera auf der Jagd nach dem Greifvogel direkt am berühmten Wörlitzer Park. In diesem praxisorientierten Fotokurs zur Tierbeobachtung mit Greifvögeln erläutern wir die Kunst der Tierfotografie. Intensives fotografisches Training ermöglicht uns eine erfahrene Falknerei an einem der schönsten Landschaftsparks Deutschland.

 

Information: Fotokurs Tierfotografie

in der Nähe von Dessau / Sachsen-Anhalt

Termin: 31. August 2020

Anmeldung: Servicebüro 

 

 

         fotokurs greifvögel sachsen-anhalt

  

   

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 95 Euro von 10 bis 18 Uhr.

 

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Fotoausstellung

Women on View

 

 

 

 

Frauen Museum in

Wiesbaden / Hessen von

September 2020 bis 28. März 2021

© Armin Morbach, Full on Yves Saint Laurent, 2013

Courtesy the artist & Chaussee36 photography

      

     

«Women on View» thematisiert die Erotisierung des weiblichen Körpers in der Werbefotografie. Sie beginnt bei der frühen Produktreklame der 40er Jahre, führt exemplarisch durch die Jahrzehnte bis hin zu zeitgenössischen Positionen in der Werbefotografie. Wichtige Meilensteine sind die Ära der Emanzipation in den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung der Frau in den 90er Jahren.
Die Modefotografie nimmt einen besonderen Stellenwert in der Werbefotografie ein. Einerseits Kunstform, andererseits Auftragsarbeit. Die wechselseitigen Einflüsse der modischen und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung ästhetischer Standards werden so zu einer zentralen Fragestellung der Ausstellung. Während sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft über die Jahrzehnte zunehmend wandelt, bleiben in der Werbung Stereotype erhalten.
Präsentiert werden legendäre Plakate und Fotografien von namhaften Künstlerinnen wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian Bassman, Irving Penn, Helmut Newton, Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff, Paul Huf, Sheila Rock, Jean-Daniel Lorieux, Karin Székessy, Ute Mahler, Bert Stern, Renaud De Gambs, Gerard Musy, Julia Kennedy, Catherine Servel, Frauke Fischer, Sonia Sieff, Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts, Christophe Gilbert, Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth u.a.
Die Ausstellung verweist zudem auf den soziokulturellen Einfluss von Werbung, die unter dem Druck steht immer Neues und Einzigartiges hervorzubringen. Dies zeigt sich letztlich auch an einer immer stärkeren Umsetzung des Extremen, was Begrifflichkeiten wie Porno-Chic, Heroin-Look, shock advertising etc. anschaulich verdeutlichen. Durch das Wechselspiel von realem, Kunst- und Werbekörper wird sie zum Spiegelbild gesellschaftlicher Einstellungen und beeinflusst als Ab- und Vorbild gängige Rollenbilder
und Vorstellungen von Schönheit. In einer mediendominierten Welt wird die Verbreitung von genormten Attraktivität und Schönheitsidealen begünstigt. So führte die Nutzung einer Bildsprache, in der weibliche Modelle signifikant aufreizend und provokativ gezeigt wurden, in der Vergangenheit zu einer zunehmenden Sexualisierung in der Öffentlichkeit. Die MeToo-Bewegung wiederum blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Instrumentalisierung von Nacktheit. Werbung will in allererster Linie verkaufen. Und sex sells ist ein überaus bekannter Werbemythos - oder ist diese Form des Werbens bzw. Begehrens doch im Wandel begriffen?
     
© Frauen Museum, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden
      

  

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Fotokurs 

Nachtfotografie

in Ferropolis
 

Der Fotokurs erschließt das beeindruckende Industriedenkmal, das als legendäre Konzertbühne weit bekannt ist, für die Nachtfotografie und Lichtmalerei, da die Stahlgiganten normalerweise für Besucher außerhalb von Konzerten am Abend nicht zugänglich sind. In einem interessanten Fotokurs werden 'die Blaue Stunde' und andere Lichteffekte erläutert und gemeinsam trainiert.

  

Information: Fotokurs Nachtfotografie und Lichtmalerei

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 2. September 2020

 

      fotokurs blaue stunde lichtmalerei sachsen-anhalt

   

  

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 69 Euro für den Fotokurs

von 19:30 bis 23 Uhr.

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Fotoausstellung

 

Fremder Blick

 

Marta Hoepffner-Preis

 

für Fotografie 2020

 

 

 

 

Stadtmuseum in

Hofheim am Taunus / Hessen vom

21. Juni bis 13. September 2020

Fotografie: Nikolaus Stein, graal #3, 2019

      

 

Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e. V. und Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus – Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit Förderkreis Stadtmuseum Hofheim am Taunus e.V. Die unabhängige Jury hat ihre Entscheidung getroffen und Nikolaus Stein (* 1993), Absolvent der Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin den 7. Marta Hoepffner-Preis für Fotografie zugesprochen. Dieser Preis für Schwarz-Weiß-Fotografie, der alle drei Jahre an Nachwuchsfotografen vergeben wird, ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit der Verleihung des Marta Hoepffner-Preises für Fotografie wird an die einst avantgardistische und experimentell arbeitende Fotografin Marta Hoepffner (1912 – 2000) und Leiterin der gleichnamigen Fotoschule in Hofheim am Taunus erinnert.

Das Thema des 7. Hoepffner-Preises lautete: Fremder Blick: Der Blick auf fremde Menschen oder fremde Kulturen kann entweder faszinieren, neugierig machen und Sehnsüchte wecken oder Unsicherheiten, Ängste und Abwehr auslösen. Das Fremde weicht ab vom Vertrauten und kann neue Möglichkeiten eröffnen. In der Entfremdung zu sich selbst, zu Anderen, zur Natur zeigt sich ein weiterer grundlegender Konflikt, dem der moderne Mensch ausgesetzt ist. Sie bildet eine Grundlage für die Entwicklung und Gestaltung eigener Positionen.

Die Jury hat von 52 Fotografen mit 228 eingesandten Arbeiten zwölf Favoriten für die Ausstellung gewählt und daraus den Preisträger bestimmt. Begründung der Jury für die Preisvergabe an Nikolaus Stein: Der Fotograf Nikolas Stein inszeniert das Thema des „Fremden Blicks“ in der Serie „graal“ überraschend. Dabei sind sowohl die formale als auch inhaltliche Umsetzungen seiner verschiedenen Einzelbilder überzeugend gelungen. Inspiriert von dem mittelalterlichen Roman Li Contes del Graal begibt er sich auf eine Suche nach Bildern zwischen Mystik und Wahnsinn, Orientierungslosigkeit und Skurrilität. Zum Teil baut Nikolas Stein seine Bildkompositionen grafisch mit geraden Liniengerüsten auf. Blickrichtungen unterstützen dann längliche Gegenstände wie Flinten auf ein Gully-Loch oder ein in die Luft gereckter Finger auf ein
kurioses Flugzeug am Haken. Zum anderen erzielt er malerische Wirkungen in weiter Landschaft oder durch den Einsatz von Unschärfe. Wenn Nikolas Stein Schatten als Kompositionselement nutzt, abstrahiert er nicht nur seine Bildsprache, sondern lädt besonders zu Assoziationen ein. So erscheint ein Schattenbild einer menschlichen Figur durch die Verbindung mit vorhandenen Spuren auf dem Asphalt wie eine fiktive Gestalt mit tierischen Fühlern. Ob witzige Metamorphosen oder skurrile Begebenheiten – bei den Fotografien von Nikolaus Stein geht es weniger um eine Verortung oder
Gegenstandsbeschreibung, vielmehr zeigt er Widersprüchliches im Zusammenspiel von Mensch und Objekt oder seinem Lebensraum. Nikolaus Stein versteht es, faszinierende und geheimnisvolle Geschichten zu erzählen. Mit Perspektiven- und Szenenwechseln erzeugt er Spannungsbögen, in denen Raum, Personen und Handlungen zum Vexierbild eines nicht zu begreifenden, teils beängstigenden, teils humorvollen „Fremden Blicks“ werden.
Die Jury erwähnt außerdem lobend den Fotografen Aristidis Schnelzer mit seiner Fotoarbeit „Peter Holly": Aristidis Schnelzer wagt es, einen Menschen in seiner ganzen Verletzlichkeit zu zeigen. Er entscheidet sich bewusst, nicht den Alltag des Obdachlosen Peter zu beschreiben, sondern ausschließlich an der Oberfläche seines Körpers und durch den Ausdruck seiner Blicke, die Schwere seines Lebens zu erahnen. Diese intensive Auseinandersetzung mit einem Menschen, der am Rande der Gesellschaft lebt, berührt und zwingt gleichzeitig in unverblümter Deutlichkeit dort hinzuschauen, wo wir unsere Blicke normalerweise abwenden.
 
© Stadtmuseum Hofheim am Taunus, Burgstraße 11, 65719 Hofheim am Taunus  
 

   
 

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Fotokurs Digitale Schwarzweißfotografie

in Ferropolis - Der Stadt aus Eisen

 

Moderne Digitale Schwarzweißfotografien trifft auf die historische Stadt aus Eisen.  Der Blickfänger Ferropolis ist das Motiv für Schwarzweissfotografie in Sachsen-Anhalt. Im Fotoworkshop werden mit den Kursteilnehmern praxisorientiert die Gestaltung und die klassische Fototechnik direkt in Ferropolis trainiert. Die gemeinsame digitale Bildbearbeitungen geben dem Bild in der Präsentation eine perfekte Wirkung.   

 

Information: Fotokurs Schwarzweißfotografie

in der Nähe von Dessau / Sachsen-Anhalt

Termin: 22. August 2018

Anmeldung unter: Servicebüro 

 

      fotokurs sachsen-anhalt schwarzweißfotografie

      

Der Kurs ist aus der Serie Fotokurs in Sachsen-Anhalt

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 69 Euro für den Fotokurs

von 10 bis 17:30 Uhr.   

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Fotoausstellung

RESISTANCE & SENSIBILITY

WOMEN PHOTOGRAPHERS

FROM ITALY

Fotografie Forum in

Frankfurt / Hessen von

1. Februar bis  30. August 2020

Fotografie: La bambina e il buio. Baucina 1980, © Letizia Battaglia

   

  

150 Arbeiten italienischer Fotografinnen von 1965 bis heute: Mit RESISTANCE & SENSIBILITY präsentiert das Fotografie Forum Frankfurt Themen, Methoden und ästhetische Entwicklungen der jüngsten Fotografiegeschichte – und einen bislang unentdeckten  Schatz weiblicher Fotokunst.

Frankfurt am Main, 30.01.2020 – Fünf Jahrzehnte Fotografie aus weiblicher Sicht: Mit RESISTANCE & SENSIBILITY zeigt das Fotografie Forum Frankfurt 150 Arbeiten von mehr als 60 italienischen Fotografinnen von 1965 bis heute. Zu sehen sind verschiedenste Facetten von Alltag, Gesellschafts- und Zeitgeschichte; dabei steht oft das Leben von Frauen im Fokus. Hoffnungen und Illusionen, Beziehungsbande, Kämpfe und Grenzüberschreitungen sind nur einige der thematisierten Aspekte.

Alle Arbeiten stammen aus der Collezione Donata Pizzi. Die 2014 von der italienischen Fotografin und Sammlerin Donata Pizzi begonnene Kollektion gehört zu den weltweit wenigen Sammlungen mit Werken ausschließlich von Fotografinnen. Derzeit umfasst sie mehr als 250 Arbeiten von 70 Künstlerinnen verschiedener Generationen und wird laufend erweitert.

Ebenso wie die Sammlung präsentiert auch RESISTANCE & SENSIBILITY wichtige Phasen und Themen der jüngeren italienischen Fotografie. So stehen viele der frühen Arbeiten der  Ausstellung in einer dokumentarisch-erzählerischen Tradition. Dazu gehören Letizia Battaglias mitunter schockierende Zeugnisse von Taten der sizilianischen Mafia, Paola Agostis anrührende Schwarz-Weiß-Beschreibungen der ländlichen Armut in Norditalien und Giovanna Borgeses journalistische Darstellung von Frauen der linksextremen Terrorgruppierung »Prima Linea«. Bisher selten gezeigt: Lisetta Carmis ab 1965 entstandene, einfühlsame Bilder der Transvestiten-Szene in Genua.

   
© Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt am Main
   

  

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Fotokurs 

Weinlandschaften

an Unstrut und Saale

Die malerischen  historischen Weinanbauflächen an den Hängen der Flüsse, die mit Sandsteinmauern abgestuft  und mit barocken Weinbergshäuschen als Blickfang "dekoriert" sind, geben dieser Region mit 1000 Jahren Weinbautradition einen einzigartigen Charakter: ein Kleinod mit mediterranem Flair.

mehr Information: Fotokurs Landschaftsfotografie

bei Freyburg / Sachsen-Anhalt

Termine: 4. September 2020

Anmeldung unter: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro für den Fotokurs

von 10 bis 20 Uhr.

 

 

        Fotokurse Sachsen-Anhalt Landschaftsfotografie
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Kunstausstellung

mit Fotografie

JUUL KRAIJER

ZWEIHEIT

 

 

Museum Sinclair-Haus in

Bad Homburg v. d. H.

1. März bis 2. August 2020

 
 
„Der Körper als Gefäß, als Träger von Bedeutung, einer Bedeutung, die Körperform angenommen hat. Verkörpert. Dieses Wort ist perfekt: Körper – verkörpert.“ Juul KraijerVom 1. März bis zum 1. Juni 2020 zeigt das Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg unter dem Titel „Zweiheit“ Werke der niederländischen Künstlerin Juul Kraijer. Juul Kraijer beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Natur des Menschen. Der Körper dient ihr dabei als Projektionsfläche für Gefühle und Zustände, die Grenzen des Körpers werden ausgelotet.Das Museum Sinclair-Haus gibt mit der Einzelausstellung einen umfassenden Einblick in das Werk der in Rotterdam arbeitenden und lebenden Künstlerin. Die rund 60 gezeigten Arbeiten umfassen Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und Filme. Die Ausstellung ist Teil des Jahresprogramms der Stiftung Nantesbuch, das 2020 unter dem Thema „Bestimmung“ steht. Juul Kraijer spielt in ihren Werken mit festen Zuschreibungen, indem sie den menschlichen Körper bildnerisch transformiert bis hin zur Auflösung der scharfen Trennlinien zwischen Mensch und Tier oder Mensch und Pflanze. Juul Kraijer wurde 1970 in Assen, Niederlande, geboren und studierte von 1989 bis 1994 Malerei an der „Academie voor Beeldende Kunsten“ in Rotterdam. Ihr künstlerisches Schaffen drehte sich von Beginn an um das Medium der Zeichnung. In ihren teils monumentalen Kohlezeichnungen stellt die Künstlerin vor allem weibliche Figuren dar, die aus jeglichen kulturellen, zeitlichen und räumlichen Kontexten herausgelöst sind. Abwesend und wie in Trance scheinen sich die Figuren ihrer selbst kaum bewusst zu sein, genauso wenig wie der Verwandlung, die ihnen geschieht: So löst sich der Körper mal in einen Fischschwarm auf oder er verschmilzt mit knorrigen Ästen, ein anderes Mal ist er gespiegelt, gedoppelt und dabei beobachtet er sich selbst. Kraijers Werke loten die Grenzen des Körpers aus und überschreiten sie immer wieder. Juul Kraijers Zeichnungen zeigen also keineswegs reale Situationen oder Personen. Vielmehr dient ihr der Körper als Medium, um geistige Zustände oder Gefühle zu visualisieren. Die Dualität von Innen und Außen, von Körper und Geist, von Einheit und Zweiheit wird aufgelöst. An ihre Stelle rückt eine unbestimmbare, fließende Vielheit, die feste Zuschreibungen und Definitionen unterläuft. Ina Fuchs, Kuratorin der Ausstellung, ergänzt: „Durch das Herauslösen der Figuren aus jeglichen kulturellen, örtlichen und zeitlichen Kontexten, drehen sich die Arbeiten von Juul Kraijer um die Essenz des Menschseins. Sie sind daher gerade in unserer heutigen Zeit von Bedeutung. Was verbindet uns, was haben wir gemeinsam? Mit ihrem Werk dringt sie in die Tiefen der menschlichen Natur vor.“
    
© Museum Sinclair-Haus Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße,61348 Bad Homburg v. d. H.
    

   

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Fotokurs
Bilder eines Englischen
Landschaftsparks

 

Eine Fotokurs in der Gartenlandschaft im Wörlitzer Park bei Dessau. Die Landschaftsparks sind "die" Motive für anspruchsvolle Landschaftsfotografie. Die harmonische Gestaltung der Parks mit einer Vielzahl von Bildern in Form von gestalteten Blickachsen, die schon bei der Anlage des Parks geplant waren, erlaubt es, auf einfache Art und Weise ästhetische Landschaftsfotografien selbst zu realisieren.

 

Information:  Fotokurs im Wörlitzer Park

Termin: 1. September 2020

Anmeldung Servicebüro

 

      

  

Der Kurs ist aus der Serie Fotokurs in Sachsen-Anhalt

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

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Fotoausstellung

Katharina Sieverding

Unwiderstehliche

historische Strömung

ART FOYER der DZ BANK

in Frankfurt / Main vom

14. Februar bis 22. August 2020

Fotografie: Katharina Sieverding Encode 14 XIV
    

  

Die DZ BANK Kunstsammlung widmet der renommierten Fotokünstlerin eine Einzelausstellung Flüchtlingspolitik, zwischenmenschliche Beziehungen, Gender: Die großen Themen und Konflikte unserer Zeit bilden den Kern von Katharina Sieverdings Werk. Sie schlagen sich in monumentalen Fotoarbeiten nieder, mit denen Sieverding die Ausdrucksformen der künstlerischen Fotografie ausschöpft. Am bekanntesten sind ihre stark bearbeiteten Selbstporträts, die sie seit rund fünf Jahrzehnten auch im öffentlichen Raum präsentiert. In ihren Werken befasst sich die 75-Jährige mit dem komplexen Zusammenspiel von Ursache und Wirkung in der globalisierten Welt.

Zwölf großformatige Fotoarbeiten sowie eine Videoarbeit der Künstlerin sind vom 14. Februar bis 6. Juni 2020 in der Ausstellung KATHARINA SIEVERDING – UNWIDERSTEHLICHE HISTORISCHE STRÖMUNG im ART FOYER der DZ BANK zu sehen.

Das titelgebende Werk der Ausstellung verdeutlicht die Ambivalenz zwischen Vorbild und Gefahr. Die 1979 entstandene Fotomontage „Unwiderstehliche historische Strömung“ zeigt die Anfangsszene aus der 1940 uraufgeführten Satire „Der große Diktator“ von Charlie Chaplin, die Sieverding mit Anspielungen auf Mao Zedong und die Studentenbewegung in Deutschland zu einer spannungsreichen und hochaktuellen Komposition verbindet. Die Arbeit veranschaulicht die politische Dimension von Sieverdings Schaffen – diese steht im Fokus der Ausstellung.

Sieverding wurde 1944 in Prag geboren. Von 1962 bis 1964 studierte sie Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Anschließend ging sie an die Kunstakademie Düsseldorf, wo sie die Bühnenbild-Klasse von Teo Otto besuchte. 1967 nahm sie das Studium der Bildhauerei bei Joseph Beuys auf, das sie 1972 als Meisterschülerin abschloss. Beuys setzte sich intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und stärkte damit Sieverdings politische Haltung sowie ihr damit verbundenes künstlerisches Schaffen.

Von 1992 bis 2010 leitete Sieverding den von ihr gegründeten Lehrstuhl „Visual Culture Studies“ an der Universität der Künste in Berlin. Zwischen 1995 und 2007 lehrte sie insgesamt 19 Sommer in der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und hatte weitere Gastprofessuren in Deutschland, Osteuropa, China und den USA inne.
   
© DZ BANK Kunstsammlung - ART FOYER Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main
     

 

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Fotokurs  Nachtfotografie

in Ferropolis
 

Der Fotokurs erschließt das beeindruckende Industriedenkmal, das als legendäre Konzertbühne weit bekannt ist, für die Nachtfotografie und Lichtmalerei, da die Stahlgiganten normalerweise für Besucher außerhalb von Konzerten am Abend nicht zugänglich sind. In einem interessanten Fotokurs werden 'die Blaue Stunde' und andere Lichteffekte erläutert und gemeinsam trainiert.

  

Information: Fotokurs Nachtfotografie und Lichtmalerei

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 2. September 2020

 

          fotokurs blaue stunde lichtmalerei sachsen-anhalt

     

   

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 69 Euro für den Fotokurs

von 19:30 bis 23 Uhr.

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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen

  

 

Dienstag, den 28. Juli 2020 von 13 bis 13:45 Uhr auf  TV Welt der Wunder

Tech-Talk: Fotografie

Mittwoch, der 27. Juli 2020 von 00:55 Uhr bis 2:15 Uhr auf
GEO TV

Im Bordell geboren - Kinder im Rotlichtviertel von Kalkutta USA, 2004


FR 31.7., 21:15 bis 22 Uhr auf 
TV Welt der Wunder

Tech-Talk: Fotografie


Sonntag, den  2. August 2020 um 11:55 bis 13 Uhr auf
TV SRF1

Subito - Das Sofortbild: Polaroid, Kunst und Popkultur  Schweiz, 2018

Samstag, den 8. August 2020 um  10:15 bis 12 Uhr auf
TV SRF1
Subito - Das Sofortbild: Polaroid, Kunst und Popkultur  Schweiz, 2018
 
Samstag, den  8.August 2020 von 10:15 bis 10:40 Uhr auf  TV
SRF2

Top Shots - Lukas Wassmann - Zusammenspiel in Burma(Staffel 7, 3/4) (2016)

Samstag, den  9.August 2020 von 07:45 bis 8:10 Uhr Uhr auf  TV
SRF2
Top Shots
Lukas Wassmann - Zusammenspiel in Burma(Staffel 7, 3/4) (2016)

Samstag, den  15. August 2020 von 07:30 Uhr bis 8 Uhr auf  Bibel TV

Kinderfernsehen, Hallo Benjamin!
Die Welt der Fotografie (Deutschland) - Folge 106

Sonntag, 23. August 2020 - 10:45 - 11:15 Uhr arte
Der Regisseur Bernd Boehm erweckt die einmalige Sammlung historischer Fotografien Werner Bokelbergs vom Paris des Fin de Siècle zum Leben und gibt den Menschen jenseits von Sorglosigkeit, Cabarets und Salons eine Bühne. Er zeichnet ein facettenreiches Sittenbild der Hauptstadt des Einzelhandels und dokumentiert mit Fotokarten des "petit commerce" den Alltag der kleinen Leute.

 

Montag, den  24.August 2020 von 21:45 bis 23:55 Uhr auf  arte tv

Das Geheimnis der dunklen Kammer (Le secret de la chambre noire)
Frankreich, 2015


Sonntag, 30. August 2020 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Lee Miller - Supermodel und Kriegsfotografin

 

Dienstag 1.September 2020 von 12:30 bis 14 Uhr auf  National Geographic HD
Billy the Kid - Das mysteriöse Foto,  USA, 2015

 


Mittwoch, 2. September 2020 - 14:15 - 15:15 Uhr NDR
W wie Wissen - Lichtblick LED? Zwischen Lichtkunst und Blendwerk

Donnerstag, 3. September 2020 - 11:05 - 12:03 Uhr Servus TV
1870/71 Fotografien eines vergessenen Krieges

Sonntag, 6. September 2020 - 06:00 - 06:30 Uhr SWR
Ara Güler - Ein Photograph und sein Istanbul

Sonntag, 6. September 2020 - 06:15 - 07:00 Uhr HR
2017
Ara Güler - "das Auge Istanbuls" - brachte sich das Fotografieren selber bei und wurde 1958 der erste türkische Korrespondent für Time-Life. Bald darauf beauftragten ihn alle großen internationalen Magazine wie Stern, Paris Match und Sunday Times. 1961 wurde er dann der erste türkische Fotograf für Magnum und reiste durch die ganze Welt. Auch nach einer schweren Nierenerkrankung fotografiert er unermüdlich weiter. Am 16. August 2018 wurde er 90 Jahre alt. Viele Prominente standen vor seiner Kamera - Konrad Adenauer, Indira Gandhi, Salvador Dali, Marc Chagall, Maria Callas. Aber am liebsten und am häufigsten porträtiert er seine Stadt, die einfachen Menschen und immer wieder den Bosporus. Sein gesamtes Werk lagert in Kisten über dem Café Ara, das seinen Namen trägt. Die Dokumentation begleitet Ara Güler durch sein Istanbul und zeigt die Veränderungen anhand seiner Fotos.
Peter Lindbergh

Sonntag, 6. September 2020 - 07:00 - 07:45 Uhr HR
2016
Peter Lindbergh gehört als einziger Deutscher zu einer erlesenen Gruppe von Starfotografen, die mit ihren Inszenierungen Mode und Werbung weltweit prägen. Seine Bildergeschichten in kontrastreichem Schwarz-Weiß haben großen Wiedererkennungswert, jedoch nicht viele wissen, wer Peter Lindbergh ist. Sein Foto mit den Supermodels in weißen Hemden hat die "Vogue" kürzlich zum besten Bild der neunziger Jahre gekürt. "Deutschland, deine Künstler" zeigt, was diesen Fotografen ausmacht, der sich in seinem Stil an expressionistischen deutschen Filmen der zwanziger Jahre und am Ausdruckstanz jener Zeit orientiert. Auf dem Fundament einer avantgardistischen Ästhetik und indem das Unprätentiöse des bodenständigen Menschen Lindbergh immer mit einfließt, entsteht etwas Neues, ein unverwechselbarer "verité approach".


Samstag, 12. September 2020 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Sternstunde Kunst - (Kriegs)fotografin Lee Miller - Schonungslos mutig



in den Mediatheken des Fernsehen


Film Palermo Shooting (2008) von  Wim Wenders

Prisma der Fotografie auf Arte TV
 

Schweizer Fernsehen - Serie Top Shots

 




Recherche durch Kunstlinks.de und Recherche durch Redaktion der Photoschule Horn und abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

 

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 47 Juli 2016
Ausgabe     Nr: 46 April 2016
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Ausgabe     Nr: 35 März 2013
Ausgabe     Nr: 34 Dezember 2012
Ausgabe     Nr: 33 Oktober 2012
Ausgabe     Nr: 32 Juni 2012
Ausgabe     Nr: 31 Januar 2012
Ausgabe     Nr: 30 30. Oktober 2011
Ausgabe     Nr: 29 20. Mai 2011 Fotoausstellung Paris in Eisenach
Ausgabe     Nr: 28 1. Februar 2011 Aktfotografie in Grimma und Ziegenrück
Ausgabe     Nr: 27 1. November 2010 Helmut Newton in Kunsthaus Apolda
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Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

    

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